Veranstaltungen

ANgeSCHNITTen

Diese neue Reihe mit dem Titel „ANgeSCHNITTen“ ist ein erstes Ergebnis der Überlegungen im Entwicklungsprojekt VFKK 2022. In der recht aktiven Arbeitsgruppe von interessierten Mitgliedern wurde der Gedanke entwickelt, Beiträge des ANSCHNITTs – seien sie zurückliegend oder erst in Zukunft geplant – für eine Vortrags- und Exkursionsreihe der VFKK zu begutachten und geeignete Themen auszuwählen. Damit soll die fachliche Breite des ANSCHNITTs zukünftig auch für eine attraktive Vortragsreihe genutzt werden. Geplant sind jeweils vier Termine pro Halbjahr, wobei eine Veranstaltung als Exkursion in die nähere Umgebung ausgelegt sein wird. Bewusst sind die Termine aufs Wochenende gelegt, um eine Beteiligung aller interessierten Kreise zu ermöglichen.

 

Stahlhausen – Eine Exkursion zur ältesten Werkskolonie des Bochumer Vereins

Seit den 1860er Jahren entstand westlich von Bochum und unweit der Gussstahlfabrik des Bochumer Vereins für Bergbau und Gussstahlfabrikation die Kolonie Stahlhausen. Inzwischen über 150 Jahre alt, war sie die erste Arbeitersiedlung des Qualitätsstahlproduzenten. In den folgenden Jahrzehnten bis zum Ersten Weltkrieg wurde sie weiter ausgebaut. Die Begehung stellt die Siedlung in ihrem historischen Zusammenhang vor. Verschiedene Bautypen von Häusern, dazugehörige Einrichtungen und städtebauliche Bezüge werden in den Blick genommen. Auf diese Weise lassen sich Stadien des regionalen Werkswohnungsbaus nachvollziehen und spätere Entwicklungen bis zur Gegenwart aufzeigen: Seit 2011 ist die Wohngegend rund um die Baarestraße als Denkmalbereich ausgewiesen.

-Referent: Dr. Marco Rudzinski

-Termin: 11.06.2022 (Samstag), 15.00 Uhr

-Treffpunkt: Feuer- und Rettungswache II, Bessemerstr. 26, 44777 Bochum an der „Barre“- Gedenktafel

-Teilnahme ist Kostenlos

-Dauer: ca. 1,5 Std.

UNTERNEHMERPERSÖNLICHKEIT SAMUEL TRENELLE

Samuel alias Silvester Trenelle, Sohn eines jüdischen Edelsteinhändlers in Paris, ehemaliger Hospitalangestellter der napoleonischen Armee und Betreiber der Königlich Preußischen Gewehrfabrik in Mülheim-Saarn, war eine bemerkenswerte Persönlichkeit. In der Entstehungsphase des Ruhrgebiets als Wirtschaftsmetropole, in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts, zählte er zu den maßgeblichen Unternehmern und wurde mit Krupp in einem Atemzug genannt. Neben der staatlichen Fabrik, zu der auch Fertigungsstätten in Hattingen gehörten, baute Trenelle an der Ruhr in Dahlhausen ein privates Unternehmen auf, welches Teile für die Waffenproduktion zulieferte. Außerdem beschäftigte er umliegende Subunternehmer und betrieb metallurgische Forschungen. Die bewegten Schicksale seiner Verwandten reichten über Deutschland und Frankreich hinaus und erstreckten sich sogar von Ägypten bis zum Nordkap. Abenteuer, Aufstieg und Niedergang wurden durchlebt.

-Referent: Dr.-Ing. Dirk Ziesing,

-Termin: 06.02.2022 (Sonntag), 15.00 Uhr

-Ort: Deutsches Bergbau-Museums Bochum 

-Teilnahme ist Kostenlos

-Dauer: ca. 1 Std.

Anmeldung

Schriftlich oder Telefonisch:

Am Bergbaumuseum 28
44791 Bochum

0234/5877-113
info@vfkk.de

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