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Rolf Harald Stensland:
Deutschlands Schwefelbedarf und die Notwendigkeit zum Friedensschluss mit Sowjetrussland im Ersten Weltkrieg

Der vorliegende Beitrag stellt Forschungsarbeiten zu den Maßnahmen vor, die Deutschland während des Ersten Weltkriegs zur Deckung seines Bedarfs an Schwefelprodukten für sowohl militärische als auch zivile Zwecke ergriffen hat, und beleuchtet wichtige Aspekte hinsichtlich der Bemühungen des Landes um Autarkie in diesem Bereich. Die norwegischen Schwefelkiesexporte für die deutschen Kriegsanstrengungen werden in diesem Beitrag zwar in ihrer Bedeutung herabgesetzt, jedoch wird darin aufgezeigt, dass ein diesbezüglicher Versorgungsengpass hinter der Notwendigkeit des Landes zum Friedensschluss mit Sowjetrussland steckte - einem Frieden, den auch Lenin brauchte, um den Erfolg der Revolution sicherzustellen.