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Manfred Hauche:
Die Anwendung der maschinellen und elektronischen Datenverarbeitung im Mansfelder Kupferschieferrevier 1928-1992

In der Zeit vom 5. Dezember 1999 bis zum 23. Oktober 2000 begingen die Mansfelder, besonders die Berg- und Hüttenleute, mit vielen Freunden und Gästen in zahlreichen Veranstaltungen die 800-Jahr-Feier des Beginns des Mansfelder Kupferschieferbergbaus und seines Hüttenwesens. Der Verein Mansfelder Berg- und Hüttenleute e.V., Lutherstadt Eisleben, hat dieses Jubiläum zum Anlass genommen, um eine Publikation unter dem Titel "Mansfeld. Die Geschichte des Berg- und Hüttenwesens" in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Bergbau-Museum Bochum herauszugeben© . Die Autoren waren sich darüber einig, dass insbesondere die Darstellung der Entwicklung der Bergbau- und Hüttentechnologie Vorrang haben sollte. So blieben einige Nebenbereiche unerwähnt, obwohl es auch hier interessante und darstellungswürdige Entwicklungen gegeben hat.
Als ein solcher Nebenbereich ist auch das ehemalige Kombinats-Rechen-Zentrum anzusehen. Heute, da mit Hilfe leistungsfähiger elektronischer Datenverarbeitungsanlagen und moderner Computertechnik betriebswirtschaftliche Vorgänge erfasst, bearbeitet und dargestellt werden, muss man sich auch an die Gründerjahre der maschinellen Buchhaltungen und ihren steilen Weg bis zum aktuellen Entwicklungsstand erinnern. Die nachfolgende Dokumentation ist als ergänzender Beitrag zur Darstellung der Geschichte des Mansfelder Bergbaus und seines Hüttenwesens im 20. Jahrhundert zu werten.