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Hans Joachim Langelüttich:
Die Wasserhaltung im Mansfelder Kupferschieferbergbau

Ausgehend von den hydrogeologischen Gegebenheiten der zur Zechsteinepoche gehörigen Kupferschieferlagerstätte im südöstlichen Harzvorland wird die Bewältigung der Grubenwasserzuflüsse während ihres Abbaus vom 13. Jahrhundert bis 1990 im folgenden Aufsatz beschrieben. Höhepunkte waren dabei die Errichtung und der Betrieb der ersten in Deutschland konstruierten und gefertigten Dampfmaschine im Jahre 1785 sowie die Bewältigung von Schlottenwassereinbrüchen mit bis zu 2000 m3/min und 171 Mio. m3 insgesamt zwischen 1884 und 1958. Angaben zur Verwahrung und Flutung der Grubengebäude in der Mansfelder Mulde ab 1970 und im Sangerhäuser Revier ab 1990 sowie deren bisherige Folgen beschließen die Ausführungen.