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Gerhard Lehmann:
"Ein fein bergmannig Porcelan".
Ergänzende Informationen zu einer Ausstellung


Die Ausstellung "Ein fein bergmannig Porcelan - Abbilder vom Bergbau im `weißen Gold´", die im Herbst 1999 in Bochum zu Ende ging, nachdem sie zuvor in Dresden und Düsseldorf gezeigt worden war, dürfte mit ihren mehr als 400 Exponaten die bisher wichtigste Ausstellung zu diesem Thema gewesen sein. Wenngleich darin bereits eine Fülle auch neuer Informationen über die Bezüge von Bergbau und Porzellan geliefert wurde, hat sie zugleich die Forschungen zum Thema nochmals belebt.
Der Artikel beschäftigt sich mit einer Nachbetrachtung zur Ausstellung. Er behandelt ergänzende und teils neue Informationen, die zum Teil aus unerwarteten Rechercheschwierigkeiten bei Museen, Auktionshäusern und Porzellan-Manufakturen bis zur Ausstellungseröffnung nicht vorgelegt werden konnten. Sie betreffen vor allem das Wirken von Berg- und Hüttenleuten für die Meissener Manufaktur, spezielle Fragen der Porzellanmalerei und die Kaendler-Figuren als wohl berühmteste Bergmannsfiguren der Meissener Manufaktur.