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Das zweite Heft des 65. Jahrgangs ist mit folgenden Inhalten erschienen:

Aufsätze

Jörg Schmiedel
Beobachtungen und Hypothesen zum
vorgeschichtlichen und
hochmittelalterlichen Bergbau im mittleren
Erzgebirge

Axel Rüthrich, Michael K. Brust, Rainer Möhring,
Thomas Wäsche
Die Neue Hütte in Wimmelburg/ Mansfelder Land

Gabriele Meißner
Frauen im Bergbau hat es nie gegeben? Teil 1 -
Über Freiwilligkeit und Zwang im Bergbau der
SBZ/ DDR 1945-1950

Miszellen

Gerd Grabow
Zum 155. Todestag von Carl Friedrich Plattner,
ein anerkannter Hüttenkundler und Chemiker
auf dem Gebiet der Probierkunst mit dem Lötrohr

Gerd Grabow
Zum 130. Geburtstag von Georg Spackeler,
ein anerkannter Montanwissenschaftler auf dem
Gebiet der Gebirgsmechanik

Dagmar Borchert
Frauen im Mitteldeutschen Bergbau -ein Film
erzählt Geschichte

Volker Wollmann
Die Wiedereröffnung des Gold-Museums in Brad
(Siebenbürgen/ Rumänien)

Tagungen/Veranstaltungen

Hans Joachim Kraschewski
"Im 15. Seculo schon Bergbau" Baryt, Kupfer
und Eisen- Bad Lauterbergs Montangeschichte.
Kolloquium am 20. April 2013
in Bad Lauterberg

Eckart Pasche
Beseelte Maschinen

Rezensionen

Reinhard Jeromin
Förderung und Finanzierung des sächsischen
Erzbergbaus vom Zeitpunkt der ersten Krise bis zur
Beendigung des Direktionsprinzips unter besonderer
Berücksichtigung des sächsischen Kommunbergbaus
(1291 bis 1868)
(Rez. v. Hans joachim Kraschewski)

Rolf Löttgers, Gerhard Moll, Friedrich Reuter,
Henning Trippe
Von der Eisem-Siegener Eisenbahn zur Kreisbahn
Siegen-Wittgenstein,
(Rez. v. Georg Römhild)

Jan Cierny †
Prähistorische Kupferproduktion in den südlichen
Alpen, Region Trentino
(Rez. v. Hans-Gert Bachmann)

Beilage

MEISTERWERKE BERGBAULICHER KUNST UND KULTUR, Nr. 143:

Naderhoff-Tafelaufsatz
800er-Silber, getrieben und gegossen, Bremen, Koch und Bergfeld, 1901

Titelbild

Das Titelbild zeigt einen Teil der Neuen Hütte bei Wimmelburg im Mansfelder Land, die in den Jahren 1778 bis 1790 errichtet wurde. Bei der Neuen Hütte zentralisierte man den bergmännischen Gewinnungsbetrieb und die hüttentechnische Weiterverarbeitung.
Ferner nutzte man einen Teil der Anlage zu Wohnzwecken. Die überkommenen Gebäude stellen ein einzigartiges Ensemble des Mansfelder Kupferschieferreviers
dar, besonders interessant sind die Gestängeführung und Pumpenkunst im flachen Kunstschacht sowie das untertägige Hüttenrad der Neuen Hütte.
Der Beitrag vonAxel Rüthrich, Michael K. Brust, Rainer Möhring und Thomas Wäsche stellt dieses bedeutende technische Denkmal vor, dessen Bestand stark efährdet ist.