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Das vierte Heft des 64. Jahrgangs ist mit folgenden Inhalten erschienen:

Aufsätze

Robert Büchner:
Der Sturz des Haller Salzmaiers Anthoni Stoß
aus Lauingen a. d. Donau (1529)

Thomas A. Bartolosch:
Die Stahlsteingrube Guldenhardt bei Herdorf
im Kreis Altenkirchen als Rohstoffbasis der
Wendener Hütte im Kreis Olpe

Carsten Trojan:
Die Wassersäulenmaschinen
von Carl Ludwig Althans

Miszellen

Gerd Grabow:
Zum 240. Geburtstag von Wilhelm August Lampadius,
dem Wissenschaftler und Wegbereiter bei der
Einführung der ersten Gasbereitungsanlage auf dem
europäischen Kontinent vor 200 Jahren 240

Eva Pasche:
Koks und Cola- Das Ruhrgebiet der 1950er-Jahre

Heinz Esken, Martina Schnell:
Der "Knochen-Karl"- das Bergarbeiterdenkmal
der Bochumer Zeche Constantin feiert
ein doppeltes Jubiläum

Tagungen/Veranstaltungen

Karsten Plewnia:
(Alt-) Bergbau- und -Forschung in NRW -
ein Tagungsbericht

Eckart Pasche:
Leobener Bergmannstag 2012

Rezensionen

Kaden, Herbert E.:
Das sächsische Bergschulwesen. Entstehung,
Entwicklung, Epilog (1776- 1924)
(Rez. v. Wolfhard Weber)

Ekkehard Westermann; Markus A. Denzel:
Das Kaufmannsnotizbuch des Matthäus Schwarz
aus Augsburg von 1548
(Rez. v. Hans Joachim Kraschewski)

Im Land der Erzgruben, Eisenhütten und Hauberge.
Unterwegs mit dem Fotografen Peter Weller,
herausgegeben vom Siegerländer Heimat- und
Geschichtsverein e.V.
(Rez. v. Karl ]ürgen Roth)

Otfried Wagenbreth:
Die Braunkohlenindustrie in Mitteldeutschland.
Geologie, Geschichte Sachzeugen
(Rez. v. Günter Pinzke)

Beilage


Titelbild

Das Titelbild zeigt das Rauhgemäuer und die Ofenbrust der Wendener Hütte im Kreis Olpe. Die Anfänge der Anlage gehen auf die erste Hälfte des 18. Jahrhunderts zurück. Gegründet wurde sie von der Gewerkenfamilie Ermert im Jahre 1728 mit Genehmigung des kurkölnischen Landesherrn. Das Werk bestand aus einem Hochofen, einem Hammerwerk mit Aufwurfhammer, einem Frischfeuer, einem Rohstoffmagazin sowie einem Wohn- und Faktoreigebäude. Das Wasser für die wasserradgetriebenen Blasbälge bzw. für den Antrieb des Hammers erhielt die Anlage über einen Obergraben von 1 km Länge. Verhüttet wurde vor allem besonders reiner Stahlstein der Grube Guldenhardt aus der Grafschaft Sayn-Altenkirchen. Immerhin wurden jährlich 500 Wagen Stahlstein aus dem Saynischen ins benachbarte Kurkölnische transportiert. Mit der Geschichte der Grube und der Wendener Hütte befasst sich der Beitrag von Thomas A. Bartolosch in diesem Heft.