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Das dritte Heft des 64. Jahrgangs ist mit folgenden Inhalten erschienen:

Aufsätze

Manfred Mücke:
Johann Georg Bause (1699-1752) – Erste systematische Beschreibung des „teutschen“ Bergrechts

Eckhard Oelke:
Über die Braunkohle und ihre Nutzung um das Jahr 1800 in Halle/Saal

Günter Pinzke:
Braunkohlengewinnung in der Prignitz

Gört-Guido Schulz:
Die Wasserwirtschaft des Straßberger Reviers (Ostharz) im 18. und 19. Jahrhundert

Miszellen

Gerd Grabow:
Zum 110. Geburtstag von Alfred Kneschke – Ein anerkannter Mathematiker für die praxisorientierte Lehre und Forschung an der Bergakademie Freiberg

Martin Beneš; Petr Pauliš:
Die Geschichte und Produktion der Wolf-Grubenlampen in Böhmen

Tagungen/Veranstaltungen

Karsten Plewnia M.A.:
(Alt-) Bergbau- und Forschung in NRW

Oberschlesisches Landesmuseum:
Von Leistung, Leid und Leidenschaft. Bergbau-Geschichten nicht nur aus Schlesien

Horst Weckelmann:
Bergmanns- und Knappenvereine haben eine lange Tradition – Bergleute pflegen die bergmännische Kultur

Rezensionen

Harald Witthöft:
Die Lüneburger Saline. Salz in Nordeuropa und der Hanse vom 12. - 19. Jahrhundert. Eine Wirtschafts- und Kulturgeschichte langer Dauer
(Rez. v. Peter Piasecki)

Eberhard W. Machens:
Hans Merensky – Geologe und Mäzen. Platin, Gold und Diamanten in Afrika
(Rez. v. Peter Kausch)

Günter Bayerl:
Peripherie als Schicksal und Chance. Studien zur neueren Geschichte der Niederlausitz
(Rez. v. Hans-Joachim Kraschewski)

Gerhard Geurts; Hans Dieter Hilden; Herbert Ommer; Siegfried Raimann; Herbert Stahl:
Das Erbe des Erzes, Bd. 4, Der Lüderich
(Rez. v. Gabriele Körlin)

MEISTERWERKE BERGBAULICHER KUNST UND KULTUR, Nr. 140

Titelbild

Das Titelbild zeigt den Rödelbachgraben, später auch Rieschengraben genannt, der erstmals im Jahr 1610 in den Quellen Erwähnung findet. Er verband ursprünglich den Unteren Kiliansteich mit den Straßberger Schächten. Der Beitrag von Gört- Guido Schulz behandelt „Die Wasserwirtschaft des Straßberger Reviers (Ostharz) im 18. und 19. Jahrhundert“. Die Anfänge des Straßberger Bergbaus auf Silber und Blei reichen bis in das Jahr 1438 zurück. Im Dreißigjährigen Krieg kam das Montanwesen im dortigen Revier weitgehend zum Erliegen, bevor man Ende des 17. Jahrhunderts den Bergbau erneut aufnahm. Der tatkräftige Berghauptmann Georg Christian von Utterodt konsolidierte ab 1703 die Straßberger Gruben. In den Jahren 1706/07 erfolgte die Renovierung der alten Grabensysteme und Stauanlagen. 1746 mussten die Bergwerke im Bereich Straßberg wegen Erschöpfung der Erzvorräte aufgegeben werden. Zahlreiche Relikte des alten Wasserwirtschaftssystems sind bis heute im Straßberger Raum erhalten geblieben.