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Das erste Heft des 64. Jahrgangs ist mit folgenden Inhalten erschienen:

Aufsätze

Holger Schaaff:
Steine für den römischen Städtebau –
Die Grube Idylle bei Kruft und Kretz

Günter Pinzke:
Die Salzgewinnung in Südwest-Mecklenburg –
Geologie und Erschließung der Lagerstätten; ein
montanhistorischer Abriss

Eva Pasche:
850 Jahre Freiberg im Erzgebirge –
Der Fortunabrunnen des Bildhauers Bernd Göbel
erzählt die Geschichte der Bergstadt

Miszellen

Gerd Grabow:
Zum 175. Geburtstag von Carl Heinrich Adolf Ledebur –
Bedeutender Metallurge und Entdecker des Ledeburit

Johannes-Traugott Greuer:
Zur Berufung von Oberharzer Berghauptleuten
in den letzten Jahrzehnten des Königreichs Hannover

Horst Weckelmann:
Bergmanns- und Knappenvereine haben eine lange
Tradition – Bergleute pflegen die bergmännische Kultur

Tagungen/Veranstaltungen

Stefan Przigoda:
„Bergbau-Inszenierungen“ im
Deutschen Bergbau-Museum Bochum

Carsten Trojan/Hans-Peter Kuhnen:
Älteste Eisengewinnung in Rheinland-Pfalz.
Die Forschungen der Brüder Kipping im
Raum Herdorf (Westerwald)

Rezensionen

Hans-Christoph Seidel:
Der Ruhrbergbau im Zweiten Weltkrieg. Zechen – Bergarbeiter – Zwangsarbeiter
(Rez. v. Dr. Klaus Wisotzky)

Christoph Bartels (Hrsg.):
Berufliches Risiko und soziale Sicherheit. Beiträge zur Tagung „Vergangenheit und Zukunft sozialer Sicherungssysteme am Beispiel der Bundesknappschaft und ihrer Nachfolger“
(Rez. v. Marc von Miquel)

Ulrich Lauf:
Der Allgemeine Knappschaftsverein zu Bochum (1890-1923). Mythos und Wirklichkeit
(Rez. v. Eckart Reidegeld)

Rainer Slotta/Inga Schnepel (Hrsg.):
Schätze der Anden. Chiles Kupfer für die Welt
(Rez. v. Hans-Joachim Kraschewski)

Wolfgang Lampe:
Kupferschieferbergbau und -hüttenwesen im hannoverschen Südharz. Eine Untersuchung in historischer, technik-, wirtschafts- und sozial- sowie rechtsgeschichtlicher Hinsicht samt einer Dokumentation gefundener Relikte des untersuchten Berg- und Hüttenwesens
(Rez. v. Hans-Joachim Kraschewski)

MEISTERWERKE BERGBAULICHER KUNST UND KULTUR, Nr. 138

Titelbild

Die Abbildung auf dem Titelbild des vorliegenden Anschnittheftes zeigt die in den Jahren 1505 bis 1510 entstandene Tulpenkanzel des Freiberger Domes. Die Festtagskanzel wurde von Meister H. W. geschaffen, der von 1470/80 bis nach 1522 wirkte. Das aus Rochlitzer Porphyr gefertigte Meisterwerk der Spätgotik ist wie ein Blütenkelch gestaltet. Im Kelch selbst finden sich die vier Kirchenväter Augustin (als Bischof), Ambrosius (Erzbischof), Gregor (Papst) und Hieronymus (Kardinal). Eine ausführliche Beschreibung dieses Meisterwerks findet sich in dem Beitrag von Eva Pasche, die anhand des Fortunabrunnens in Freiberg, der von dem Bildhauer Bernd Göbel geschaffen wurde, auf die Geschichte der sächsischen Bergstadt, auf ihre bedeutenden Persönlichkeiten und Kunstwerke eingeht.